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Der Hormonspiegel in der Lutealphase

Der Hormonspiegel in der Lutealphase sinkt mit Östrogen, LH und FSH ab. Dafür steigt nun die Progesteronbildung durch den Gelbkörper an.

Der Hormonspiegel in der Lutealphase sinkt mit Östrogen, LH und FSH ab. Dafür steigt nun die Progesteronbildung durch den Gelbkörper an.

Ursachen für den Hormonspiegel in der Lutealphase

Nach dem Eisprung, in dem der gereifte Follikel die Eierstöcke verlassen hat, wandert dieser nun in die Gebärmutter. In dieser Zeit wird der Follikel zum Gelbkörper, dem Corpus Luteum. In diesem wird auch das Progesteron gebildet. Da der Körper mit dem Eisprung jeden Monat aufs neue die Möglichkeit zu einer Schwangerschaft gibt, finden demnach auch alle Prozesse statt, die eine Einnistung unterstützen. Das bedeutet, dass nach dem Eisprung sich auch die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Durch die Produktion von Progesteron steigt die Basaltemperatur auch um etwa 0,2 Grad an.

Progesteron in der Lutealphase

Mit dem Eisprung beginnt die Bildung von Progesteron in dem nun gebildeten Gelbkörper. Progesteron ist das wichtigste Hormon für eine erfolgreiche Einnistung. Wenn der Progesteronspiegel also zu niedrig ist, kann eine Schwangerschaft nicht erfolgreich stattfinden. Doch nicht nur für den Kinderwunsch ist Progesteron wichtig. Denn es ist auch der Gegenspieler zu Östrogen. Wenn also zu wenig Progesteron gebildet wird, kommt es zu einem Östrogenüberschuss und somit auch zu einem Zyklus, der aus dem Gleichgewicht gerät.

Östrogen in der Lutealphase

Nach dem erfolgreichen Eisprung hat Östrogen seine Aufgabe für diesen Zyklus erledigt und die Produktion lässt nach. Da das Hormon auch ein Gegenspieler zu Progesteron ist, sinkt der Haushalt nun zusätzlich durch die Progesteronbildung durch den Gelbkörper.

FSH in der Lutealphase

Das Follikelstimulierende Hormon hat zum Zeit des Eisprungs seine Funktion der Stimulierung der Ovulation. Daher sinkt es kurz darauf auch wieder ab.

LH in der Lutealphase

Das Luteinisierende Hormon ist zum einen beteiligt am Eisprung. Zum anderen spielt es auch eine Rolle für die frühe Lutealphase, in der sich aus dem Follikel ein Gelbkörper bildet. Daher ist zu Beginn der Lutealphase der LH Spiegel noch erhöht, sinkt aber kontinuierlich mit fortschreitender Progesteronbildung durch den Gelbkörper ab.

Der Hormonspiegel in der Lutealphase sinkt mit Östrogen, LH und FSH ab. Dafür steigt nun die Progesteronbildung durch den Gelbkörper an.
Der Hormonspiegel in der Lutealphase verändert sich noch einmal stark

Wie du siehst, verändert sich in der letzten der vier Zyklusphasen noch einmal stark. Denn nun steht für den Körper die Vorbereitung einer Einnistung und somit die Einleitung einer Schwangerschaft im Fokus. Doch selbst wenn du keinen Kinderwunsch hast, ist die Lutealphase eine sehr wichtige Zeit in deinem Zyklus. Denn nur mit einem guten Progesteronspiegel wird der nächste Zyklus und vor allem die nächste Menstruation angenehm verlaufen. Denn bei einem Progesteronmangel kommt es meist zu einem Östrogenüberschuss. Und das bedeutet, dass sich eine zu dicke Schicht an Gebärmutterschleimhaut bildet, die Periode dadurch sehr viel intensiver wird oder auch weitere physiologische und psychologische Begleiterscheinungen auftreten.

Doch du kannst deinen Körper dabei unterstützen, Progesteron optimal zu bilden. Mit deiner Ernährung trägst du dazu einen großen Teil bei. Denn es gibt einige wichtige Nährstoffe für die Lutealphase, die dein Körper nun braucht. Dazu findest du einen ausführlichen Beitrag hier auf meinem Blog. Und um dir die Umsetzung leicht zu machen, findest du hier auch ein leckeres Rezept für die Lutealphase: die Kidney Bohnen Falafel mit Ofengemüse.